Mein Jahr auf der grünen Insel
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Grenzüberquerung

Nach meiner Zwischenübernachtung in Reims habe ich mich am Montag dann auf den Weg nach Lörrach gemacht. Dort habe ich zwei Nächte Station bei Mendy und Thomas mit ihren reizenden Töchtern eingelegt.

Die Fahrt durch Frankreich verlief diesmal sehr entspannend. Zwischen Reims nach Lörrach liegen noch einmal gut 450 km. Ich entschied mich über die gut ausgebauten Landstraßen zu fahren, da die Strecke kürzer war und ich doch die erheblichen Mautgebühren sparen wollte. Das gab mir Gelegenheit die lieblichen Landschaften der Champagne-Ardenne und der Vogesen anzusehen.


Das Wetter war ideal, trocken und später auch absolut sonnig. Unterwegs habe ich in den Vogesen einen Abstecher zu einer amerikanischen Gedenkstätte der Kriegsopfer unternommen.

So ein riesiges Gelände können auch nur die Amerikaner auf einen Berg setzen. Schon beeindruckend. 

Mendy freute sich darauf endlich mal wieder auszugehen und wir besuchten am ersten Abend eine Kneipe. Am Dienstag setzten wir uns in die Tram und besuchten das nahegelegene Basel. Auch hier wieder Sonnenschein, allerdings war es inzwischen frostig kalt. Absehen von den Preisen und dem sehr unglücklichen Wechselkurs für uns Euroländer ist Basel ein wunderschöner alter Ort der sich einfach zu Fuß entdecken lässt. 

In Lörrach sind Mendy und ich dann noch mit ihren beiden Mädels über den Weihnachtsmarkt geschlendert. Laura durfte eine Kerze ziehen, während wir die kleine Maarie in Schach gehalten haben :-)

Von Lörrach aus ging es am Mittwoch dann weiter nach Kaiserslautern. Hier verweile ich noch bis morgen bei Gabi und Richard, dann geht es nach Hannover. Meine Reise hat damit ein Ende und auch mein Blog. 

Ich hatte eine wunderbare und erlebnisreiche Zeit, habe tolle Landschaften und ganz wunderbare Menschen wieder getroffen und kennen gelernt. Auch wenn das ein oder andere wie die Arbeit nicht so geklappt hat wie gedacht, war doch alles gut! Ich bereue keine Minute - ganz im Gegenteil! Diese Zeit wird immer in meinem Herzen sein und mich bereichern. Mein Verhältnis zu meiner Lieblingsinsel hat sich dadurch noch einmal verändert und ich weiß auch, dass ich mir ein Arbeitsleben dort nicht wirklich vorstellen kann. Mein Sicherungsdenken ist doch zu ausgeprägt und die soziale Sicherheit die mir meine Heimat Deutschland bietet, weiss ich jetzt umso mehr zu schätzen. Aber Irland und dieser Landstrich Clare ist eine Herzensheimat - jetzt noch mehr als vorher. Ich komme wieder!

 

Zu guter Letzt noch ein Stand zur Registrierung als Krankenschwester in Irland. Ende Oktober, ein Jahr nachdem ich die Unterlagen bei der irischen Registrierungsstelle An Bord angefordert habe, wurde ein Brief an Silkes Dubliner Adresse für mich zugestellt. In diesem teilt mir An Bord mit, dass eine Registrierung in der "general Division" nur für mich möglich sei, wenn ich ein mindestens sechs wöchiges Training in einem der nationalen Gesundheitsbehörde zugehörigen Krankenhaus absolviere. Dieses Training kann jedoch auch bei Bedarf verlängert werden und auch acht oder zwölf Wochen dauern. Zudem muss ich mich bei An Bord für einen Praktikumsplatz bewerben. Nur diese dürfen diese Plätze zuteilen. Falls ich dieses Training nicht innerhalb eines Jahres ab Posteingang erfolgreich abschliesse, wird meine Akte geschlossen und sämtliche Unterlagen vernichtet.......

 

11.12.15 15:19


London Tage

Am Freitag bin ich morgens losgestartet in Richtung City. Diesmal standen die Touristenattraktionen auf dem Plan, deshalb haben Anna und ich uns an der Victoriastation getroffen und sind von dort losgelaufen. Zunächst durch Belgravia und dann weiter zum Buckinghampalace. Unglaublich wieviele Menschen sich dort so herumtreiben. Plötzlich versammelte sich dann alles an der zuführenden Straße und wir sahen dann auch, warum.....

Die Wachablösung war auf dem Weg.

Weiter ging es durch den St. James Park in dem unglaublich viele fette Gänse, Enten und Eichhörnchen darum wetteiferten, den Touristen aus der Hand zu fressen. Zielich verrückt. Begleitet hat uns strahlender Sonnenschein bei milde Temperaturen: 

Weiter ging es zum House of Parliament mit Big Ben. 

Von dort aus ist es nicht mehr weit zur Themse und cdem London Eye. 

Wir haben dann eine wunderschöne Bootsfahrt auf der Themse entlang den Sehenswürdigkeiten gebucht die uns bis zur Tower Bridge geführt hat. 

Bequemer kann man die Stadt kaum entdecken.  Zu Fuß habe ich mich dann noch etwas weiter treiben lassen an der St. Pauls Cathedral vorbei und vielen weiohnachtlich geschmückten Fenstern und Türen

Ein Geschäft für Tanzmode ;-)

Nachmittags fuhr ich dann noch allein zurück nach SoHo wo ich mich mit meiner Kollegin Bernie aus dem Pflegeheim getroffen habe. Bernie war von Donnerstag bis Samstag zum Weihnachtsshopping in London wo sie ihre Tochter Grainne (Grace, gesprochen Granja) besucht hat. Geimsam sind wir zuerst in einer kleinen Tapas Bar und dann in einer Blues Bar gelandet. Hier stiess noch Grainnas Freund dazu. Absolut vergnüglich:

Shoppingmeile in Weihnachtsstimmung

Samstag war ich dann einmal eifriger Fußgänger durch SoHo, am Piccadilly Square, in Chinatown. 

Natürlich ist auch Hannover in London vertreten :-)

Am Abend haben Anna und ich dann das Konzert eines Chors gehört, in welchem Anna eine Zeitlang gesungen hat. Dann war auch mein letzter Abend in London vorbei.

Samstag füh bin ich nach dem auschecken früh gestartet. Nach meiner Erfahrung der Anreise war ich nicht sicher, wie voll die Straßen vielleicht sind. Als Ergebnis war ich gut zwei Stunden vor Abfahrt der Fähre in Dover. Dazu kam, dass die Fähren nach Calais den ganzen Tag schon verspätet fuhren, weil die Wetterverhältnisse nicht sehr gut waren. P&O waren aber so nett, mich auf die frühere Fähre zu buchen, die dann tatsächlich zum Zeitpunkt meiner geplanten Abfahrt abfuhr. ;-)

Auf der Fahrt in Auto hörte ich in den Nachrichten von der Messerattacke in der Londoner U-Bahn am Vorabend die als terroristischer Angriff gewertet wurde. Was für ein Glück, dass ich zu dem Zeitpunkt irgendwo anders in London war.......

Die Überfahrt nach Calais war kurz und schmerzlos, die Weiterfahrt bis nach Reims dann ermüdend. Aber mein Apartment war nett und ich war doch einfach froh, nicht die gesamte Strecke von über 750 km bis Lörrach fahren zu müssen.

 

8.12.15 17:03


Von Exeter nach London

Am nächsten Morgen war mir der Wettergott äußerst gnädig gestimmt und begrüsste mich mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Ich habe das ausgenutzt und bin ein wenig durch Exeter geschlendert wo ich mir die beeindruckende Kathedrale angesehen habe.


Mitten drin eine Gruppe Schüler die sich offensichtlich mit ihren Lehrern auf einen Auftritt vorbereiteten. Habe nicht bis zum Beginn der Probe gewartet sondern mich geschlichen....

Draußen jede Menge Weiohnachten:

Und ein Weihnachtsmarkt auf dem Kathedralenvorplatz

Ein nettes Städtchen. 

Leider war die Zeit doch zu kurz bemessen und statt zur nahegelegenen englischen Riviere zu fahren, habe ich mich auf den Weg Richtung London gemacht. Mein armes Auto ist ja ein Lastesel im Moment, da will ich auch nicht so rasen

Auf dem Weg kam ich auch an Stonehenge vorbei. Hier hat mich allerdings der Eintrittspreis von 17,50 Pfund (ca 25 Euro) abgeschreckt und ich bin weitergefahren. 

Auf dem Weg nach London hinein kam ich wie erwartet in den Feierabendverkehr. Über eine Stunde länger als mein Navi dachte dauerte es. mich zu meinem Hotel zu bringen. Puh, damit war der Tag dann auch gelaufen und ich habe den Abend nur mit Lesen und Fernsehen verbracht.

Am nächsten Morgen dann, habe ich mich mit meiner Freundin Anna getroffen, die ihr Sabbatjahr seit dem Sommer in London verbringt. Gemeinsam fuhren wir raus bis zum Alexandra palace, ein Vergnügungszentrum in einem Park. Hier befinden sich neben einer Eislaufbahn auch ein Pub, ein See mit Cafe und ein Studio der BBC.

 

Anna brachte mich in ihre derzeitige Wohnung und hatte ein leckeres Mittagessen für uns gekocht. 

Den Nachmittag habe ich genutzt um den Camden market zu erkunden, was fast ein Tagesprogramm für sich ist. Sehr bunt und fröhlich-laut.

Ein Einkaufsparadies. 

Von A nach B zu kommen ist mit Hilfe der verschiedenen Angebote in Londons public transport zwar wirklich gut, dauert aber eine unendliche Zeit! Busse kosten nur einen Pfund, sind aber auch ewig unterwegs. Under- und Overground sind deutlich schneller, verwirrender und auch vier bis fünf Mal so teuer. Für eine Fahrt vom City Center zu meinem Hotel musste ich immer zwischen 45 und 90 Minuten einplanen. Mein Hotel lag im nordöstlichen Außenbezirk Newham, ein Viertel in dem pakistanische, indische, sri lankische und türkische Geschäfte und Menschen die Überhand hatten. Sehr bunt und immer etwas los. Imbissbuden, Geschäfte mit halal Fleisch und jede Menge Kirchen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, Moscheen und muslime Zentren. Ein echter Schmelztiegel wie ganz London.

 

7.12.15 06:10


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