Mein Jahr auf der grünen Insel
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Allein!!!

So, Samstag der 2.5.2015, um 10:13 Uhr fiel die Haustür ins Schloss und Michael und die Jungs waren weg. Jetzt bin ich ganz allein in diesem riesen Farmhaus und freue mir nen Ast ab!!!!!

Gerade heute morgen war Odhran kaum noch zu ertragen. Wie das bei Kindern dieses Alters so ist war er natürlich aufgeregt, hatte kaum geschlafen. Gestern Abend kam noch michaels Schwester die Nonne in Glendalough ist und blieb über Nacht. Alles das und Majellas Abwesenheit hat die Aufregung natürlich noch gesteigert so dass er gestern kaum ein schlafen konnte und heute morgen um 5.50 Uhr schon beide Jungs lautstark die Treppe zur Küche runterstiefelten um dort am Computer zu sitzen. An Schlaf war also nicht mehr zu denken. Und Odhran der sowieso ständig allen erzählt was sie zu tun und zu lassen haben, dabei auch Lügengeschichten erfindet und andere schlecht macht hat in einer Tour gequasselt .....

Armer Michael der jetzt mit den Jungs nach Cork fährt um dort heute Nachmittag die Fähre nach Frankreich zu nehmen. Da hat es sich Majella ganz schön einfach gemacht in dem sie einfach zwei Tage vorher allein geflogen ist.

Egal, ich habe jetzt meine Ruhe. Als erstes habe ich mal meinen PC in die Küche gebracht um hier auch Musik hören zu können. Da es schon seit heute Nacht kontinuierlich regnet und wohl auch bis morgen so bleibt, werde ich es also gemütlich angehen lassen. Internet Recherche über eine neue Kamera, einen Film gucken, lesen, was leckeres kochen.

FALLS JEMAND ZEIT UND LUST HAT MIT MIR ZU SKYPEN, EINFACH MAL ANSCHREIBEN!!  

 Vom letzten Regentag habe ich noch ein schönes Regenbogenfoto für Euch:

Regenbögen gibt es hier doch häufiger als in Deutschland, aber den Topf mit Gold habe ich leider noch nicht gefunden

Die nächsten Tage werde ich Tagesausflüge machen, ganz sicher auch mal einen Tag Richtung Galway/ Doolin fahren. Da aber das ganze Land am Montag frei hat (so wie in D der 1.Mai) wird es entspreechend voll sein und ich warte bis mindestens Dienstag mit größeren Touren. Nach Galway sind es fast drei Stunden Fahrt für 200 Kilometer. Das muss nicht auch noch bei Reiseverkehr sein ;-)

 

2.5.15 12:12


besondere Aufgaben

Inzwischen ist Dienstag Spätnachmittag. Ich habe die Ruhe genossen und mich viel ausgeruht. Das Wetter ist leider ziemlich bescheiden. Sonne gibt es nur wenig, einige Tage hat es auch viel geregnet. Ich habe es mir in der großen Wohnküche gemütlich gemacht, meinen PC aufgestellt und lese viel oder sehe mir DVDs an.

Zu meinen Aufgaben in dieser Woche gehört es zum einen, sich um die Ferienhäuser zu kümmern. Das war bisher nicht weiter wild. Das kleinere Haus war über das lange Wochenende belegt. Als gestern die drei Gäste abgereist sind, habe ich Bettwäsche und Handtücher gewechselt, gewaschen, Bäder und Küche geputzt, gesaugt und gewischt. Das große Haus ist noch bis Freitag belegt. Dann ist dort Großreinigung angesagt. Seit letztem Montag wohnen dort sechs Männer die auf der nahe gelegenen Pferderennbahn ein Festzelt aufbauen. Bin mal gespannt, wie sie das Haus hinterlassen

Meine andere Aufgabe hat sich besonders in den ersten Tagen deutlich spannender gezeigt. Die drei Häuser werden über eine eigene Heizungsanlage beheizt, die in der ehemaligen Garage installiert ist. Da Michael sehr umweltbewusst ist, wird diese mit Biomasse betrieben und besteht aus zwei Brennern. Hiervon wird der eine mit Getreide betrieben

und der zweite mit einer Mischung aus Stroh, Holzchips etc. Ich habe schon vorher beobachtet, dass Michael sich jeden Tag mehrfach um die Anlage kümmert. Füllmaterial aus der hinten liegenden Scheune holt und den einen  Behälter aus großen Tonnen mit staubigem Stroh befüllt. Mir war aber nicht klar, dass auch die Asche ein bis zwei Mal tgl geleert werden muss.... Ja ja, bin halt ein Großstadtkind und habe nicht darüber nachgedacht.

Der große Brenner hat mich in den ersten Tagen echt Nerven gekostet, denn der Asche Behälter ist groß, war 2-3 x tgl. voll mit teils noch glühender Asche und musste von mir mühsam mit großen Handschuhen bewaffnet an einem Henkel durch die volle Garage raus zur Aschetonne getragen werden. Meine Arm- und Schultermuskeln protestieren jetzt noch.

Hier seht ihr den jetzt leeren Aschebehältern zu 2/3. Im Vergleich dazu mein doch großer Fuß ;-)

 

Und dies ist die Heizungsanlage im Überblick

links in hellgrau der Brenner für das Getreide, in der Mitte im Vordergrund der  Behälter für die Strohmischung mit Leiter und Nachfülleimern, rechts davon in der Ecke der dazugehörige Brenner in dunkelblau. Die große silbere Tonne im Hintergrund ist der Wasserbehälter.

Michael hatte im Vorfeld mit mir besprochen, dass das Stroh wohl nur bis Sonntag reicht und ich keine Chance habe das Ganze nachfüllen. Das Getreide brennt länger und soll auch für die ganze Woche reichen. Außerdem kann ich dieses problemlos tgl. mit einem kleinen Eimer nachfüllen. Der kleine Brenner reicht im Sparmodus aus, um die Häuser zu beheizen. Als das kleine Ferienhaus leer war, habe ich dort am Montag den Hauptschalter und damit die Heizung ausgeschaltet. Der große Brenner ist in der Nacht zum Montag ausgegangen, damit war Montag morgen dort der letzte Einsatz für mich. Was mir bisher erspart geblieben ist, wäre den Stein im Feuer des kleinen Brenners gerade zu rücken:

Das wäre der große Weiß-graue Stein oben in den Flammen. Natürlich bleibt das Feuer dabei an...... Ich verzichte gern auf dieses Abenteuer. Die langen Lederhandschuhe halten die Hitze nämlich nur begrenzte Zeit ab wie ich schon beim Tragen der Aschebehälter - im Bild unten - gemerkt habe. 

Man wächst ja mit seinen Aufgaben und so etwas macht "man" jedenfalls nicht alle Tage :-)

Morgen mache ich mich auf den Weg nach Doolin und Galway. Muss doch endlich der Westküste mal einen Besuch abstatten. Dabei übernachte ich natürlich im Aille River Hostel - mein liebster Platz. Dann will ich mich in Galway mit Neasa - meinem neuen host - und Beatrix und Laszlo - den ungarischen Volontären aus Cashel - treffen. Die beiden letzteren haben Cashel jetzt verlassen und sind in Galway. Hoffentlich können sie ihren Traum - ein eigenes Cafe - bald verwirklichen.

Fotos kann ich nach wie vor nur mit dem Handy machen aber eine Kamera ist bestellt und schon auf dem Weg hierher

 

 

 

 

5.5.15 19:17


Westküste

Meine freie Woche neigt sich dem Ende zu, morgen Mittag kommt die Familie aus ihrem Urlaub zurück. Ich habe die Gelegenheit aber genutzt und bin am Mittwoch Richtung Westküste aufgebrochen. Mein Ziel war Doolin. Wer mich und meine Irland Vorliebe etwas kennt - vielleicht auch schon mit mir hier war ;-) - der kennt Doolin. Dieser klein e Ort hat es mir seit meinem ersten Besuch in 2000 angetan und ich muss einfach immer wieder dorthin zurück.

Die Strecke von 223 km habe ich wie vom Routenplaner angedroht und fast 3 1/2 Std. bewältigt. Die kleinen Straßen hier machen es einem nicht leicht. Während der Fahrt hat mich der Regen überwiegend begleitet aber als ich in Doolin ausgestiegen bin, hat die Sonne vom blauen Himmel her geschienen. Wie immer bin ich im Aille River Hostel abgestiegen und mich sofort zu Hause gefühlt. Dieser Ort hat eine magische Wirkung auf mich. 
Das hostel

Ich bin in mein Auto gestiegen und die Küste Richtung Süden gefahren. Ein Zwischenstopp für Banoffee Kuchen. Die Cliffs of Moher hab ich diesmal links liegen lassen und dann diesen wunderschönen Küstenstreifen noch vor dem Örtchen Lahinch entdeckt. 

Das Wetter war toll, mild und sonnig und nicht zu kalt. An der Atlantikküste ist es immer windig deshalb hab ich mich etwas vor dem Wind geschützt. 

Am Abend habe ich eines der vielen Pubs in Doolin aufgesucht und der Live Musik gehört die man dort jeden Abend hören kann. Im McGanns Pub singt fast jeden Abend Geraldine MacGowan die früher in der Band Oisin gesungen hat. Hannoveraner kennen meistens das MacGowans Pub in der Brüderstrasse.

http://geraldine-macgowan.com/?page_id=26

Hier eine YouTube Aufnahme aus Doolin:

https://www.youtube.com/watch?v=pX_ga0SEPNM

Da schmeckt das Bier noch mal so gut. Insgesamt ein gelungener Tag. 

Am nächsten Tag ging es die Küste entlang gen Norden nach Galway, wo ich mich mit meinem neuen host  Neasa verabredet hatte. Wir haben uns auf einen Kaffee getroffen und "beschnuppert", was insgesamt wirklich nett war. Ich denke die Sympathie war gleich auf beiden Seiten da und ich bin sehr gespannt darauf bei ihr und ihrer Familie in Connemara zu leben. Am 17.5. geht es los. Wer bei Google mapos mal "teeranea Co. Galway" eingibt, hat eine ungefähre Ahnung davon wo ich dann bis Ende Juni sein werde. Ich glaube, dass ist noch abgelegener als Killure house...... :-)

Übrigens ist google streetview in Irland selbst in dieser Gegend vertreten. Selbst unbefestigte Straßen wurden befahren und fotografiert. Das lohnt sich!!

8.5.15 17:06


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