Mein Jahr auf der grünen Insel
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Bilder und nochmals Bilder

Nach meiner Rückkehr von Beara habe ich drei Tage in meinem Lieblingshostel in Doolin die Reinigung übernommen. Im Vergleich zum B&B, dass eigentlich schon geschlossen ist und mich im letzten Monat nicht mehr brauchte, war die Arbeit hier festgelegt auf 3 Std. (im B&B waren es auch mal 6 Std.) und zudem besser bezahlt. Mal abgesehen davon dass ich die Mädels die dort arbeiten, allen voran natürlich Kelly, einfach richtig gern mag ;-)

Mit dem dort verdienten Geld habe ich mir selbst etwas zum Geburtstag geschenkt ........  eine Kamera! Moment wird der eine oder andere aufmerksame Leser da sagen! Das hatten wir doch schon? Stimmt, im Frühjahr musste ich mir schon eine neue Kamera leisten, weil meine geliebte Pentax einfach den Geist aufgegeben hatte. Mit dieser neuen Panasonic hatte ich aber einfach kein Glück. Schon Ende Mai habe ich mir bei einem Ausrutscher eine Macke ins Display gehauen und just auf meiner Rückreise von Beara bin ich erneut auf einem rutschigen Felsen ausgerutscht und habe dabei das Gehäuse so zerkratzt, dass das Objektiv nicht mehr einfährt :-( Am Montag habe ich dann mit Vergnügen  bei dem LIDl Angebot für eine Kodak PIXPRO AZ251 für 99,99 Euro zugeschlagen... Hier seht Ihr die ersten Ergebnisse:


Es handelt sich hier übrigens um das ehemalige psychiatrische Krankenhaus in Ennis das leer steht sowie Umgebung. Faszinierend, oder?

Ich hatte Glück mit dem Wetter, wir haben grade eine richtige Schönwetterperiode mit Sonnenschein und milden Temperaturen bis 17 Grad. Ich nutze die Tage also weiter aus für Fotos, schließlich muss ich jetzt langsam zusehen, dass ich meine Zeit nutze. Am 1.12. nehme ich die Fähre Richtung England und dann nach hause. 

2.11.15 20:45


Dublin - diesmal richtig

Nachdem ich die letzten Tage im Oktober fast durchgängig im Heim gearbeitet und dann in den ersten Novembertagen noch zwei Tage im hostel geputzt habe, hatte ich endlich mal wieder etwas frei. Diese Tage habe ich genutzt um mich mit Silke in Dublin zu treffen, so lange sie noch da ist! Silke fliegt diese Woche für sechs Wochen nach Südamerika auf eine faszinierende Rundreise. Möglich ist das, weil sie grade mit Abfindung aus ihrem Job bei twitter ausgeschieden ist. Ein neuer Job steht dann erst im neuen Jahr an ;-) Jedenfalls ist sie zu meiner Abreise am 1.12. dann nicht in Irland. Sie hatte jedoch jetzt schon frei und wir haben die Zeit genutzt um mir Dublin etwas näher zu bringen. Ich habe die Stadt bisher immer nur als überfüllt empfunden, aber in den Randbezirken war das natürlich ganz anders! Wer es sich leisten kann, wohnt außerhalb. Der Norden ist, wohl wegen der generellen Richtung Nordirland, nicht ganz so beliebt. Dennoch sind Howth und Malahide schon grehobene Viertel mit schönen Häusern. Uns hat es den ersten Tag nach Skerries gezogen, wo es das Ardgillan castle und die Skerries mills (eine Mühlenanlage) zu besichtigen gibt. Das Wetter war schlicht armselig. Regen und Regen, trüb und windig. Ardgillan war auch nur ein kurzer Ausflug, aber im Mühlencafe haben wir nett zu mittag gegessen und uns dann noch die Tour gegönnt. Eine Wassermühle, bei der unser guide das Wasserrad extra für uns geöffnet hat um die Kraft des Wassers zu demonstrieren. Dann zwei Windmühlen, eine aus dem 16. Jhr. mit Reetdach, die andere aus dem 18. Jhr. mit Kupferdach, beide wunderbar restauriert. Im Hauptgebäude der Wassermühle kann man jede Menge alter Gegenstände sowie die gesamte Mechanik der Mühle auf mehreren Stockwerken besichtigen. Wirklich interessant!


Auf dem Weg nach Skerries haben wir noch einen  - kurzen - Ausflug im Regen über den Friedhof von Glasnevin gemacht. Hier liegen ca 1 Million Menschen begraben, für Irland eine unglaubliche Zahl! Darunter auch zahlreiche Persönlichkeiten wie O'Connell und Michael Collins. Eine rieisige Anlage, die Gräber wie üblich dicht an dicht, die Grabsteine hoch und beeindruckend. Direkt daran schließt sich der botanische Garten an. Auch die Säule im Eingangsbereich, eine Art Glockenturm, kann besichtigt werden. Aber das Wetter war einfach zu miserable - ich komme wieder!!

Freitag haben wir dann zunächst das ehemalige Gefängnis von Kilmainham besucht, das Kilmainham gaol, eröffnet 1787 als modernes Gefängnis mit Einzelzellen unter dem Motto silence und separation. Es ist das ehemailge Dublin County jail und eines der größten Gefängnisse biktorianischer Zeit. Tatsächlich wurde es auch nur unter englischer Herrschaft betrieben, denn geschlossen wurde es 1924 nach der Gründung des Irischen Freistaats. In diesem Gefängnis waren sowohl die Mitglieder des Osteraufstandes inhaftiert als auch viele Bürger während der Hungersnot. Zu dieser Zeit wurde Bettelei unter Strafe gestellt und viele Hungernde liessen sich inhaftieren um ein Dach über dem Kopf und regelmäßige Mahlzeiten zu bekommen. Zu dieser Zeit beherbergten die Einzelzellen dann auch mal bis zu sieben oder acht Personen, Männer, Frauen und Kinder, bis zum Alter von acht galt man als Kind, danach als Erwachsener..... Ein düsteres Kapitel der irischen Geschichte denn hier wurden auch viele Menschen hingerichtet.

Besonders diese große Halle wurde schon in vielen Filmnen als Kulisse genutzt, Im Namen des Vaters, Michael Collins, The Escapist. 

Mittags sind wir dann in den Süden von Dublin gefahren, Dún Laoghaire (gesprochen Dann Liery) und Dalkey liegen an der südlichen Seite der Dublin Bay während die Halbinsel Howth die Bucht nach Norden hin abschliesst. Man kann also von der Küste im Süden aus nach Howth schauen. 

Hier wurde uns der Wettergott dann endlich gnädig und schenkte uns sogar etwas Sonnenschein. 

Hafen Dún Laoghaire: 

Freiluftschwimmbad in Dalkey:

 Am Nachmittagh trennten sich unsere Wege, Silke fuhr mit der Bahn nach Dublin zurück um ihren Arzttermin wahrzunehmen, ich mit dem Auto weiter nach Wicklow. Von dort aus habe ich am nächsten Morgen dann noch Glendalough, eine alte Klosterstätte in den Wicklow Bergen sowie den Wicklow Gap besichtigt. Wunderschön!


Die Herbstfarben haben Einzug gehalten. 

 

 

 

 

 

10.11.15 19:19


Reisepläne

Als kleinen Zwischenstand jetzt mal meine Reisepläne:

Am 1.12. werde ich morgens mit der Fähre von Rosslare nach Fishguard in England übersetzen. Die nächste Nacht verbringe ich dann in Exeter um etwas von der Grafschaft Devon zu sehen. Am Mittwoch fahre ich dann weiter nach London wo ich bis zum Sonntag den 6. bleibe.

Am 6. geht es weiter nach Frankreich, die Dover- Calais Fähre nimmt mich am Nachmittag mit. Ich werde eine Nacht unterwegs verbringen, weil die Strecke nach Lörrach dann doch zu weit ist. Also ab Montag in Lörrach bei Mendy, Thomas und ihren süßen Mädels (Marie habe ich noch gar nicht kennengelernt). Dann bieten mir Gabi und Richard in Kaierslautern noch ein paar Tage Unterschlupf bevor ich mich auf die Fahrt Richtung Norden mache.

Zunächst bleibe ich ein paar Tage in und um Hannover. Am 15. darf ich mein Geburtstagsgeschenk im TAK einlösen ;-) danach geht es dann weiter nach Salzgitter wo sich meine Mutter schon freut dass ich endlich zurück bin, gell :-))

Da die Fahrt von Lahinch nach Rosslare doch einige Stunden dauert und ich schon um acht morgens am Fährterminal sein muss, verlasse ich Lahinch also am 30.11. und verbringe eine Nacht in Wexford. Schon komisch wie die Zeit jetzt rast. Ich verbringe soviel Zeit wie möglich mit Kelly und will auch unbedingt Tashi noch in Limerick besuchen. Außerdem eine Fahrt nach Cork und eine Abschiedsparty hier am 28.11. Muss zwischendurch noch Zeit zum packen finden ;-)

Als kleines Schmankerl dazu ein paar Pub- und Geschäftsfronten in Ennistimon.

 

Der Pub des berühmten Matchmakers Willy Daly ....

Ein wunderschönes Teehaus.

 

Und hier noch ein zwei Impressionen aus Limerick. Die Pferde stehen vor dem Hunt Museum.

14.11.15 14:01


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